Bericht zum Spiel gegen Hertha BSC II, 19. April 2017

Am vergangenen Mittwoch, den 19. April 2017, spielte der SV Babelsberg 03 zu Hause gegen die Reserve von Hertha BSC. Die Partie am 29. Spieltag der Regionalligasaison 2016 / 2017 begann circa 19 Uhr und endete nach einer desaströsen Leistung der Aktiven mit 1:3 aus Sicht von Nulldrei. Wir haben an diesem Abend einen Mini-Bus der Bundespolizei und vier Minibusse (sogenannte Halbgruppenfahrzeuge) der Brandenburger Bereitschaftspolizei gezählt. Hinzu kommt ein silberner VW-Mini-Bus der sogenannten fankundigen Beamt*innen (FKB) der Bundespolizei aus Berlin sowie mindestens ein Streifenwagen der Potsdamer Polizei. Das heißt, insgesamt waren ungefähr drei Dutzend Beamt*innen in Uniform und in Zivil im Einsatz. Hinzu kommen auffällig viel neue Ordner*innen des SVB, die besonders motiviert und gründlich kontrolliert haben. Generell verlief der Spieltag ohne besondere Vorkommnisse.

Die Anreise beziehungsweise Ankunft der Heim- und Gäste-Fans wurde von mehreren sogenannten Halbgruppen der Bundes- und Bereitschaftspolizei überwacht. Auf dem Bahnsteig des S-Bahnhof Babelsberg wartete ein Gruppe auf die ankommenden Fans. In unmittelbarer Nähe zum Ausgang zur Karl-Liebknecht-Straße waren ein Mini-Bus der Bundespolizei, ein Mini-Bus der Brandenburger Bereitschaftspolizei sowie ein Mini-Bus der FKB aus Berlin abgestellt. Am Rathaus überwachte eine weitere Gruppe die Ankunft der Fans. Zwei zusätzliche Mini-Busse und ein Streifenwagen patrouillierten im Kiez. Während des Spiels waren die Beamt*innen nicht zu sehen. Sie standen diesmal auch augenscheinlich nicht im Sektor G und F, wo sie bei anderen Spielen die Fans überwachten (beziehungsweise oft auch nur das Spiel schauten).

Nach dem Spiel überwachten mindestens zwei Gruppen der Brandenburger Bereitschaftspolizei die Abreise der Gäste-Fans. So wurden diese vom Stadion bis zum Bahnhof begleitet. Auf dem Bahnsteig des S-Bahnhof Babelsberg postierten sich jeweils eine Gruppe links und rechts der Gäste-Fans. Zusätzlich überwachte ein Kamerateam den Zugang von der Karl-Liebknecht-Straße. Eine der Gruppen begleitete die Gäste außerdem bis Wannsee. Im Kiez selbst patrouillierten wie schon vor dem Spiel bis lange nach Abpfiff zwei Mini-Busse der Bereitschaftspolizei.

Bericht zum Spiel bei Viktoria 1889 Berlin, 15. April 2017

Am gestrigen Samstag, dem 15. April 2017, spielte der SV Babelsberg 03 am 28. Spieltag der Regionalligasaison 2016 / 2017 auswärts im Stadion Lichterfelde gegen den FC Viktoria 1889 Berlin. Das Spiel begann um circa 13:30 Uhr. Nach einer desaströsen Leistung verlor Nulldrei mit 1:2 und verschenkte so wie schon in Neugersdorf drei wichtige Punkte. Insgesamt verlief der Spieltag ruhig und entspannt. Erstaunlich war, dass die Berliner Polizei mit zwei Zügen bestehend aus vier Halbgruppen sowie einem Kamerateam und Einsatzleitung der 1. Einsatzhundertschaft der Bereitschaftspolizei und mindestens zwei sogenannten fankundigen Beamt*innen (FKB), also in etwa 35 Polizist*innen, im Einsatz waren.

Die Anreise der Fans verlief ohne besondere Vorkommnisse. Erst am Stadion Lichterfelde warteten sieben Mini-Busse, darunter vier sogenannte Halbgruppenkraftfahrzeuge der Bereitschaftspolizei, zwei Mini-Busse für die Einsatzleitung beziehungsweise für das mobile Kamerateam und ein Mini-Bus der Beamt*innen in Zivil. Die Order*innen am Einlass waren pingelig, aber freundlich. Zum Anpfiff überwachten alle vier eingesetzten Halbgruppen, also circa 30 Bereitschaftspolizist*innen, den Gästeblock. Allerdings verließen zwei Halbgruppen das Stadion bereits nach wenigen Minuten, sodass lediglich circa 15 Beamt*innen im Gästeblock blieben. Laut unseren Beobachtungen wurde zu keinem Zeitpunkt die mobile Kamera eingesetzt. Nach Abpfiff verließen die Fans den Gästeblock. Die Abreise verlief ebenfalls ohne besondere Vorkommnisse.

Mit acht sogenannten Dixies stellte Viktoria Berlin zwar relativ viele mobile Toiletten zur Verfügung. Diese genügen jedoch nicht, um eine gastfreundliche und hygienische sanitäre Versorgung zu gewährleisten. Die kulinarische Versorgung war ebenfalls in Ordnung, aber leider einseitig. Vegetarische Gerichte wurden nicht angeboten.

Bericht zum Spiel beim FC Oberlausitz, 12. April 2017

Am heutigen Mittwoch war der SV Babelsberg 03 in der Sparkassen-Arena Neugersdorf beim FC Oberlausitz zu Gast. Das Nachholspiel zum 20. Spieltag der Regionalligasaison 2016/2017 begann bereits um 17:30 Uhr, da der gastgebende Verein nicht über Flutlicht verfügt, und endete mit 0:1 aus Sicht von Nulldrei. Damit vergibt der SVB eine Chance, näher an die Spitze zu rücken. Insgesamt waren mindestens 35 Polizist*innen inklusive einem* Beamten* in Zivil sowie ein Polizeihund im Einsatz. Darunter waren mindestens zwei Streifenwagenbesatzungen der örtlichen Polizei und die Besatzungen von fünf Minibussen (sogenannten Halbgruppenkraftfahrzeugen) der sächsischen Bereitschaftspolizei aus Dresden. Sichtbar waren aber lediglich circa ein Dutzend Beamt*innen. Hinzu kamen mindestens fünf Mitarbeiter*innen des Ordnungsdienstes des gastgebenden Vereins.

Die mit Bus anreisenden Nulldrei-Fans wurden am Ortseingang durch einen Streifenwagen empfangen. Am Stadion wartete ein weiterer Streifenwagen sowie fünf Minibusse der sächsischen Bereitschaftspolizei. Am Einlass kontrollierten insgesamt 3 Ordner*innen, davon eine Frau*, die Gästefans sehr pingelig. Zusätzlich überprüften 8 Beamt*innen einer Halbgruppe die Nulldreier*innen und forderten diese auf, nicht auf die anderen zu warten und die Polizei nicht zu beobachten, sondern direkt in den Block zu gehen. Im Block selbst überwachten weitere 2 Ordner*innen und ein* Beamter* in Zivil die Gäste aus Babelsberg. Nach dem Spiel begleitete ein Minibus der Bereitschaftspolizei die abreisenden Fans.

Auch in Neugersdorf mussten sich die Gäste aus Babelsberg wenig gastfreundlich mit drei mobilen, sogenannten Dixie-Toiletten zufrieden geben. Die kulinarische Versorgung war in Ordnung und preislich erschwinglich, jedoch fehlte vegetarisches Essen. Ärgerlich und unnötig war außerdem, dass die Bereitschaftspolizei es offensichtlich nicht mag, wenn mündige Fußballfans und Bürger*innen ihr Recht wahrnehmen und die Arbeit der Beamt*innen beobachten. Da die Polizist*innen in Sachsen nicht gekennzeichnet sind, ist die Überwachung aber, um Schikanen, willkürliche Kontrollen und polizeiliche Maßnahmen sowie mögliche Rechtsbrüche dokumentieren zu können, zwingend nötig. Das heißt, wenn die sächsische Polizei möchte, dass mensch ihr vertraut, sollte sie sich an die Beobachtung ihrer Arbeit gewöhnen und ihre Beamt*innen transparent kennzeichnen.

Bericht zum Spiel gegen den Berliner AK, 7. April 2017

Am Freitagabend, am 7. April 2017 empfing der SV Babelsberg 03 im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion den Berliner Athletik Klub zum Flutlicht-Spiel am 27. Spieltag der Regionalligasaison 2016 / 2017. Die Partie begann um circa 19 Uhr unter Flutlicht und endete nach einer konzentrierten Leistung und dem entsprechenden Biss mit 1:0 für Nulldrei. Rund um den Spieltag haben wir einen vor allem auf der Karl-Liebknecht-Straße patrouillierenden Minibus (sogenanntes Halbgruppenfahrzeug) der Bereitschaftspolizei inklusive circa 6-8 Beamt*innen beobachtet. Dieses Fahrzeug parkte ab kurz nach der Öffnung der Eingänge direkt gegenüber des Einlasses zur Gegengrade. Die Beamt*innen beobachten von dort die Fans und suchten augenscheinlich nach Personen. Außerdem überwachte im Stadion mindestens eine Streifenwagen-Besatzung die SVB Fans. Das heißt insgesamt dürften mindestens 8 Polizist*innen im Einsatz gewesen sein. Unabhängig davon konnten wir keine polizeilichen Maßnahmen beobachten.

Erwähnt werden soll an dieser Stelle, dass wir mit Erschrecken über die Entlassung beziehungsweise die Nicht-Verlängerung des Vertrages eines* weiteren* Mitarbeiters* des Fanprojekt Babelsberg informiert wurden. Das heißt, dass kurz vor dem brisanten Spiel gegen den FC Energie Cottbus am 28. April 2017 und dem ersten Jahrestag der sogenannten „Schande von Luckenwalde“ (siehe hierzu das Dossier 28. Mai 2016 – Polizeigewalt in Luckenwalde) kompetente Personen fehlen. Damit fallen nicht nur wichtige Ansprechpartner*innen für die Fans, den Verein, die Polizei und auch für uns weg, sondern es entsteht in den schwierigen folgenden Wochen ein gefährliches Vakuum. Unserer Ansicht nach wird darüber hinaus vom verantwortlichen Träger – der Stiftung Sozialpädagogisches Institut Berlin (Stiftung SPI) – die erfolgreiche Arbeit des Fanprojekts als Ganzes gefährdet. Denn nur Kontinuität und das Engagement der Mitarbeiter*innen sind der Garant für den Erfolg des Fanprojekts, das gerade 15 Jahre geworden ist.

Da uns diese Entscheidung nicht nur als Nulldrei-Fans sondern auch als Unterstützer*innen repressionsbetroffener Nulldreier*innen unmittelbar betrifft und wir auf die Zusammenarbeit mit dem Fanprojekt angewiesen sind, fordern wir die Stiftung SPI im Allgemeinen und die Verantwortlichen für die Arbeit des Fanprojekts in Babelsberg im Besonderen auf, ihre Entscheidung zur Nicht-Verlängerung der Verträge ausführlich zu erläutern und im Sinne der Fanarbeit zu überdenken.

Bericht zum Spiel beim FC Schönberg 95, 2. April 2017

Am heutigen 2. April 2017 war der SV Babelsberg 03 am 26. Spieltag der Regionalligasaison 2016 / 2017 zu Gast im Palmberg Stadion beim FC Schönberg 95. Die Partie begann um 13:30 Uhr, wobei zu diesem Zeitpunkt leider noch viele der angereisten Nulldrei-Fans nicht im Gästeblock waren. Nach 94 Minuten gewann der SVB mit 1:0 und sicherte so Platz 5 in der aktuellen Tabelle. Am Spieltag haben wir sechs Fahrzeuge der Polizei beziehungsweise mindestens 20 Beamt*innen der Bereitschaftspolizei und circa 4 Beamt*innen der örtlichen Polizei gezählt. Diese verteilten sich auf zwei Streifenwagen, ein Einsatzleitungsfahrzeug sowie mindestens drei Minibusse (sogenannte Halbgruppenfahrzeuge) der Bereitschaftspolizei wahrscheinlich der 1. Einsatzhundertschaft aus Schwerin.

Die Anreise verlief für die Nulldrei-Fans entspannt und ohne Überwachung durch die Polizei. Erst am Gästeblock warteten sowohl Beamt*innen als auch sechs Mitarbeiter*innen des Ordnungsdienstes des gastgebenden Vereins. Letztere kontrollierten die angereisten Nulldrei-Fans sehr pingelig. Außerdem sollten diese für jede Fahne beziehungsweise Fahnenstange, die länger als 1 Meter war, Personalien abgeben. Dies konnte allerdings nach Rücksprache mit der Polizei verhindert werden. Trotzdem standen zum Anpfiff 1/3 der Fans noch vor den Toren und verpassten so den Spielanfang. Während des Spiels haben wir keine sichtbare Überwachung festgestellt. Auch nach dem Spiel verblieben lediglich zwei Halbgruppen der Bereitschaftspolizei in der Nähe und beobachteten die Nulldrei-Fans, die später allerdings ohne Begleitung den Heimweg antreten konnten.

Erwähnenswert ist, dass zwar lediglich mobile Toiletten für die Gäste zur Verfügung gestellt wurden, aber mit sechs dieser sogenannten Dixie-Klos, durchaus eine höhere Zahl vorhanden war als andernorts in dieser Saison. Ärgerlich war aber, dass die kulinarische Versorgung mit lediglich angebotenen Bockwürsten sehr eingeschränkt war.

Bericht zum Spiel in Nordhausen, 29. März 2017

Am 29. März 2017 war der SV Babelsberg 03 unterwegs und holte beim FSV Wacker 90 Nordhausen im Albert-Kuntz-Sportpark (AKS) den 18. Spieltag in der Regionalligasaison 2016 / 2017 nach. Die Partie begann um 19 Uhr und endete mit 2:3 aus Sicht von Nulldrei. Nach einer komfortablen Führung gab der SVB das Spiel noch aus der Hand und es wurden unnötigerweise erneut wichtige Punkte liegen gelassen. Die angereisten Babelsberg-Fans wurden ebenfalls völlig unnötig von mindestens 70 Beamt*innen der thüringischen Polizei inklusive einem Minibus mit einer statischen Kamera überwacht, die über die gesamte Spielzeit den Gästeblock filmte. Unabhängig von der völlig übertriebenen dauerhaften Beobachtung durch die Beamt*innen und vier Mitarbeiter*innen des Ordnungsdienstes sind uns keine polizeilichen Maßnahmen bekannt.

Die mit dem Bus anreisenden Nulldrei-Fans wurden am Ortseingang nach Nordhausen von einem Mini-Bus der 2. Einsatzhundertschaft der thüringischen Bereitschaftspolizei aus Erfurt in Empfang genommen und mit Blaulicht zum nach dem Widerstandskämpfer Albert Kuntz benannten Sportpark geleitet. In der Innenstadt waren drei weitere Mini-Busse der Polizei abgestellt, welche die Fans aber nicht zum Stadion begleiteten. In unmittelbarer Nähe zum Gästeeingang waren sechs weitere Mini-Busse der Bereitschaftspolizei inklusive einem Fahrzeug der sogenannten Beweissicherungseinheit (BFE) aus Erfurt und zwei Streifenwagen der örtlichen Polizei abgestellt. Im Stadion überwachten aus dem Innenraum mindestens sechs Beamt*innen, das heißt eine Halbgruppe, sowie vier relativ entspannte Security-Mitarbeiter*innen die Gäste-Fans.

Erwähnt werden muss, dass sich auch der hier gastgebende Verein in Sachen Versorgung wie schon so oft in dieser Saison äußerst gastunfreundlich präsentierte. Erneut waren lediglich mobile Toiletten vorhanden. Die Bratprodukte mussten wie schon beim 1. FC Lok Leipzig aus dem Heimbereich in den Gästeblock gebracht werden und waren dementsprechend nicht mehr heiß. Solch ein Verhalten gegenüber Gäste-Fans ist äußerst respektlos und sollte zu Konsequenzen seitens der Vereine wie der Verbände führen.

Bericht zum Spiel gegen Neustrelitz, 17. März 2017

Am 17. März 2017 war zum 25. Spieltag in der aktuelle Regionalligasaison 2016 / 2017 der weit abgeschlagene Tabellenletzte, die TSG Neustrelitz, zu Gast beim SV Babelsberg 03 im heimischen Karl Liebknecht Stadion. Die Partie begann circa 19 Uhr und endete 0:0 unentschieden. Damit vergab der SVB zwei wichtige Punkte. Insgesamt verlief der Spieltag aus unserer Sicht ohne besondere Vorkommnisse. Rund um das Karl-Liebknecht-Stadion war mindestens ein Streifenwagen im Einsatz, der vor und nach dem Spiel die an- und abreisenden Fans überwachte. Auffällig und unnötig empfinden wir hierbei, dass dieses Fahrzeug der Potsdamer Polizei nach Abpfiff am Eingang zur Nordkurve wartete, bis alle Fans das Stadion verlassen hatten, sowie später auch mehrfach am Fanladen des Fanprojekts Babelsberg zu sehen war. Im Stadion selbst waren zusätzlich zur Besatzung des Streifenwagen weitere Streifenbeamt*innen und eine Halbgruppe der Brandenburger Bereitschaftspolizei im Einsatz (offenbar mit der Kennzeichnung 1112), die sich allerdings zurück hielten. Das heißt, insgesamt konnten wir mindestens 12 Polizist*innen beobachten, welche die Fans im Stadion überwachten.

Bericht vom Spiel bei RB Leipzig II, 12. März 2017

Der SV Babelsberg 03 spielte am heutigen 12. März 2017 auswärts beim zweiten Team von RB Leipzig. Die Partie am 24. Spieltag der Regionalligasaison 2016 / 2017 begann um circa 14:05 Uhr und endete mit 1:0 aus Sicht von Nulldrei. Damit sammelt der SVB drei wichtige Punkte ein für die Liga und machte die mitgereisten Fans glücklich. Diese wurden im Übrigen von zwei Halbgruppen der sächsischen Bereitschaftspolizei aus Leipzig mit der Kennzeichnung SN 221 und SN 223, mindestens drei Kameras sowie circa 30 Ordner*innen überwacht. Das heißt, die Quote dürfte bei 1:2 gelegen haben, was für uns durch nichts gerechtfertigt werden kann. Unabhängig von der unnötig intensiven Überwachung sowohl durch Ordner*innen, Beamt*innen und technische Mittel konnten wir keine weiteren polizeilichen Maßnahmen beobachten.

Die mit dem Bus anreisenden Fans wurden an der Autobahnabfahrt von einem Polizei-Minibus (ein sogenanntes Halbgruppenfahrzeug) empfangen und zum „Stadion am Bad“ in Markrandstädt geleitet. Am Einlass empfingen mehr als ein Dutzend teilweise übermotivierte Ordner*innen die Gäste aus Babelsberg. Während des Spiels überwachten circa 30 Ordner*innen den Gästeblock. Hinzu kommen mindestens zehn Bereitschaftspolizist*innen im Nebenblock. Außerdem wurden die Nulldreier*innen von insgesamt drei Kameras auf der Haupttribüne sowie eine jeweils im linken und rechten Block neben dem Gästeblock überwacht. Bei der Abreise wurden die Fans erneut bis zur Autobahn begleitet.

Die sanitäre Situation sowie die Versorgung mit Getränken war in Ordnung. Negativ muss nur erwähnt werden, dass für Vegetarier*innen lediglich trockene Brezeln zur Verfügung standen.

Bericht zum Spiel gegen Bautzen, 8. März 2017

Am gestrigen 8. März 2017 fand im Karl-Liebknecht-Stadion die Partie des SV Babelsberg 03 gegen FSV Budissa Bautzen. Damit wurde der 19. Spieltag nachgeholt. Das Spiel begann um circa 19 Uhr und endete nach einer ruppigen Partie, bei der das Gästeteam nur durch Glück vollständig zu Ende spielen konnten, und einem späten Strafstoß für Nulldrei in der Nachspielzeit mit 2:2 unentschieden. Neben den Heimfans waren nur circa ein Dutzend Budissa-Bautzen-Fans vor Ort, sodass der Gästeblock wie schon beim Spiel gegen Fürstenwalde nicht geöffnet wurde. Wir haben circa 8 Polizist*innen inklusive zwei sogenannte Fankundige Beamt*innen (FKB) im Stadion gezählt. Ab circa einer Stunde vor sowie nach dem Spiel patrouillierte erneut ein Polizei-Bus rund um das Stadion und überwachte die Fans. , während und nach dem Spiel sowie einen sogenannten. Der Spieltag verlief entspannt und ohne besondere Vorkommnisse. Polizeiliche Maßnahmen haben wir nicht beobachtet.

Bericht zum Spiel gegen Fürstenwalde, 3. März 2017

Am gestrigen 3. März 2017 war am 23. Spieltag der FSV Union Fürstenwalde zu Gast beim SV Babelsberg 03 im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion. Die Partie begann kurz nach 19 Uhr und endete mit einem 2:0 Sieg für Nulldrei und sorgte damit für drei weitere Punkte. Der Spieltag verlief bis auf eine Intervention des Babelsberger-Ordnungsdienstes gegen etwas mehr als ein Dutzend mitgereiste Gästefans weitestgehend ruhig und entspannt. Insgesamt haben wir drei sogenannte Halbgruppenfahrzeuge und einen Einsatzbus der Brandenburger Bereitschaftspolizei gezählt. Das heißt, es dürften etwas mehr als 20 Beamt*innen in Uniform sowie mindestens 2 in Zivil im Einsatz gewesen sein.

Vor dem Spiel fiel auf, dass ein Minibus der Bereitschaftspolizei permanent auf der Karl-Liebknecht-Straße mindestens zwischen Ecke Karl-Gruhl-Straße in unmittelbarer Nähe zum Fanladen und dem Tor zur Gegengrade patrouillierte. Dies sollte sich auch nach dem Spiel bis fast 23 Uhr, also weit nach Abpfiff, wiederholen. Im Stadion selbst standen im Block G circa 10 Polizist*innen inklusive mindestens 2 Zivil-Beamt*innen. Eine Überwachung durch eine mobile Kamera ist uns nicht aufgefallen.

Da der Gästeblock nicht geschlossen war, hielten sich die Gästefans im Heimbereich auf. Offenbar wurden ihnen sogar Tickets für den Block M verkauft. Der Zutritt zu den Sektoren in der Gegengrade blieb ihnen allerdings verwehrt. Nach einem kurzen Abstecher in den Block O noch vor Spielanpfiff versammelten sich die Gästefans dann doch auf der Tribüne auf der Ecke zum Block O. Nach Spielende kam es in diesem Bereich zur Intervention des vereinseigenen Ordnungsdienstes, der die etwa ein Dutzend Fürstenwalde-Fans aus dem Stadion begleitete. Ob es in diesem Zusammenhang auch zu polizeilichen Maßnahmen gekommen ist, konnten wir bisher nicht in Erfahrung bringen. Wer uns dazu Informationen geben kann, meldet sich gerne beim Fanprojekt, beim Fanbeirat oder bei uns.

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