Bericht

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Bericht zum Spiel gegen Auerbach, 20. Mai 2017

Am Samstag, dem 20. Mai 2017, war der VfB Auerbach zum letzten Spieltag der Regionalligasaison 2016 / 2017 zu Gast beim SV Babelsberg 03 im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion. Nulldrei gewann mit 4:0 und sicherte sich den 5. Platz in der Tabelle. Insgesamt verlief der Spieltag ruhig und entspannt. Wir konnten bis auf Streifenwagen inklusive der Besatzung keine Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei beobachten. Erwähnenswerte Geschehnisse gibt es ebenfalls nicht zu vermelden. So wünschen wir uns jeden Spieltag.

Bericht zum Spiel in Luckenwalde, 14. Mai 2017

Am 14. Mai 2017 spielte der SV Babelsberg 03 am 33. Spieltag auswärts beim FSV 63 Luckenwalde und gewann mit 4:1. Da die Partie in unmittelbarer zeitlicher Nähe zum Jahrestag der „Schande von Luckenwalde“ stattfand, waren bereits die Tage vor dem Spiel angespannt. Insbesondere die Entscheidung des gastgebenden Vereins zu unnötigen Verboten von Material und der Einstufung als sicherheitsbedrohtes Spiel sowie dem angekündigten massiven Polizeiaufgebot, das von derselben Einsatzleitung geführt werden sollte, die bereits im vergangenen Jahr für Chaos, Kommunikationsschwierigkeiten und einen Angriff auf feiernde Nulldrei-Fans verantwortlich war, sorgte für Unverständnis und Unruhe. Lest hierzu den Offenen Brief des Fanbeirat an den FSV 63 Luckenwalde. Hinzu kommt die fortgesetzte Verweigerung zur deeskalierenden Zusammenarbeit mit dem SVB, dem Fanprojekt und den Fan-Gremien, die Schlimmes erahnen ließ. Leider wurden die Befürchtungen am Spieltag selbst noch übertroffen, sodass dieser Spieltag (nicht nur aufgrund des Wetters) neben der Vorkommnisse am 28. Mai 2016 selbst als Höhepunkt der Frechheit und Respektlosigkeit gegenüber Nulldrei-Fans bezeichnet werden muss. Weiterlesen

Bericht zum Spiel in Meuselwitz, 7. Mai 2017

Am vergangenen Sonntag war der SV Babelsberg 03 am 32. Spieltag der Regionalligasaison 2016 / 2017 zu Gast beim Zipsendorfer Fußballclub in der bluechip Arena in Meuselwitz. Die Partie begann um 13:30 Uhr und endete mit einem souveränen 2:0 für Nulldrei. Insgesamt haben wir zwei Minibusse der thüringischen Bereitschaftspolizei gezählt. Das heißt, dass mindestens zwei Halbgruppen im Einsatz waren. Der Ordnungsdienst der Gastgeber*innen war zurückhaltend. Insgesamt verlief der Spieltag entspannt und ohne besondere Vorkommnisse. Ärgerlich und unnötig war allerdings, dass die Getränke nur durch ein Gitter verkauft wurden.

Bericht zum Spiel gegen Energie Cottbus, 28. April 2017

Am 28. April 2017 war am 31. Spieltag der Regionalligasaison 2016 / 2017 der FC Energie Cottbus zu Gast beim SV Babelsberg 03. Das Spiel begann auf Intervention der Polizei bereits um 18 Uhr und endete mit 2:1 aus Sicht von Nulldrei. Rund um den Spieltag war die Polizeipräsenz sehr hoch. Auch der Ordnungsdienst wurde aufgrund der Brisanz massiv erhöht. Insgesamt waren augenscheinlich alle Einheiten der Brandenburger Bereitschaftspolizei im Einsatz. Das heißt, es dürften mindestens 400 Beamt*innen vor Ort gewesen sein. Laut einer Erklärung des SVB wurden zusätzlich insgesamt circa 150 Ordner*innen inklusive 18 Ordner*innen des FCE eingesetzt.

Diese geballte Ordnungs- beziehungsweise Repressionsmacht konnte allerdings weder diskriminierende und neonazistische Gesänge sowie Banner noch einen Platzsturm und andere Gewalt durch Neonazis verhindern, die in erster Linie von einer circa 50-köpfigen Gruppe vermummter Hooligans der Gruppen Inferno Cottbus, Unbequeme Jugend und New Society Chemnitz ausging. Laut Informationen der Polizei kam es insgesamt zu repressiven Maßnahmen gegenüber 19 Personen. Fünf der laut Polizei Betroffenen sind Nulldrei-Fans. Wir haben aber mindestens zwei weitere Maßnahmen gezählt. Außerdem gehen wir davon aus, dass im Zuge der Auswertung der Photo- und Filmmaterialien weitere Fans betroffen sein werden. Weiterlesen

Bericht zum Spiel beim BFC Dynamo, 23. April 2017

Am gestrigen Sonntag, dem 23. April 2017, spielte der SV Babelsberg 03 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark gegen den Berliner Fußball-Club Dynamo. Die Partie am 30. Spieltag der Regionalligasaison 2016/2017 begann ungefähr um 13:30 Uhr und endete nach der zwischenzeitlichen Führung mit 1:2 aus Sicht von Nulldrei. Der Spieltag selbst verlief weitestgehend ruhig und entspannt. Insgesamt haben wir mindestens 60 Beamt*innen der Bereitschaftspolizei, mehrere Streifenwagenbesatzungen sowie mehrere sogenannte fankundige Beamt*innen (FKB) der Bundespolizei aus Berlin gezählt. Ärgerlich und unnötig waren lediglich das provozierende und übermotivierte Auftreten der Berliner Bereitschaftspolizei, aber auch des Ordnungsdienstes der Gastgeber. Ohne die Ordner*innen des SVB hätte es leicht in mindestens zwei Situationen zu einer Eskalation kommen können.

Entgegen dem vor dem Spieltag verbreiteten Brief der Berliner Polizei an die Fans verhielten sich die Beamt*innen am Spieltag weder kooperativ noch kommunikativ. Stattdessen bewaffneten sich die eingesetzten Bereitschaftspolizist*innen in der Halbzeitpause durch Aufsetzen ihrer Helme und das Anlegen von Handschuhen passiv, ohne zuvor das deeskalierende Gespräch mit den Fans zu suchen. Der Ordnungsdienst stand dem eskalativen Verhalten der Polizei in nichts nach. Sowohl beim Einlass, während der Halbzeitpause als auch beim Verlassen des Gästeblocks fielen die Ordner*innen negativ unter anderem durch eindeutige, gewaltsuchende Gesten auf. Darüber hinaus wurde auf Anordnung der Berliner Polizei ohne vorhergehende Ankündigung der Verkauf alkoholischer Getränke untersagt. Weiterlesen

Bericht zum Spiel gegen Hertha BSC II, 19. April 2017

Am vergangenen Mittwoch, den 19. April 2017, spielte der SV Babelsberg 03 zu Hause gegen die Reserve von Hertha BSC. Die Partie am 29. Spieltag der Regionalligasaison 2016 / 2017 begann circa 19 Uhr und endete nach einer desaströsen Leistung der Aktiven mit 1:3 aus Sicht von Nulldrei. Wir haben an diesem Abend einen Mini-Bus der Bundespolizei und vier Minibusse (sogenannte Halbgruppenfahrzeuge) der Brandenburger Bereitschaftspolizei gezählt. Hinzu kommt ein silberner VW-Mini-Bus der sogenannten fankundigen Beamt*innen (FKB) der Bundespolizei aus Berlin sowie mindestens ein Streifenwagen der Potsdamer Polizei. Das heißt, insgesamt waren ungefähr drei Dutzend Beamt*innen in Uniform und in Zivil im Einsatz. Hinzu kommen auffällig viel neue Ordner*innen des SVB, die besonders motiviert und gründlich kontrolliert haben. Generell verlief der Spieltag ohne besondere Vorkommnisse.

Die Anreise beziehungsweise Ankunft der Heim- und Gäste-Fans wurde von mehreren sogenannten Halbgruppen der Bundes- und Bereitschaftspolizei überwacht. Auf dem Bahnsteig des S-Bahnhof Babelsberg wartete ein Gruppe auf die ankommenden Fans. In unmittelbarer Nähe zum Ausgang zur Karl-Liebknecht-Straße waren ein Mini-Bus der Bundespolizei, ein Mini-Bus der Brandenburger Bereitschaftspolizei sowie ein Mini-Bus der FKB aus Berlin abgestellt. Am Rathaus überwachte eine weitere Gruppe die Ankunft der Fans. Zwei zusätzliche Mini-Busse und ein Streifenwagen patrouillierten im Kiez. Während des Spiels waren die Beamt*innen nicht zu sehen. Sie standen diesmal auch augenscheinlich nicht im Sektor G und F, wo sie bei anderen Spielen die Fans überwachten (beziehungsweise oft auch nur das Spiel schauten).

Nach dem Spiel überwachten mindestens zwei Gruppen der Brandenburger Bereitschaftspolizei die Abreise der Gäste-Fans. So wurden diese vom Stadion bis zum Bahnhof begleitet. Auf dem Bahnsteig des S-Bahnhof Babelsberg postierten sich jeweils eine Gruppe links und rechts der Gäste-Fans. Zusätzlich überwachte ein Kamerateam den Zugang von der Karl-Liebknecht-Straße. Eine der Gruppen begleitete die Gäste außerdem bis Wannsee. Im Kiez selbst patrouillierten wie schon vor dem Spiel bis lange nach Abpfiff zwei Mini-Busse der Bereitschaftspolizei.

Bericht zum Spiel bei Viktoria 1889 Berlin, 15. April 2017

Am gestrigen Samstag, dem 15. April 2017, spielte der SV Babelsberg 03 am 28. Spieltag der Regionalligasaison 2016 / 2017 auswärts im Stadion Lichterfelde gegen den FC Viktoria 1889 Berlin. Das Spiel begann um circa 13:30 Uhr. Nach einer desaströsen Leistung verlor Nulldrei mit 1:2 und verschenkte so wie schon in Neugersdorf drei wichtige Punkte. Insgesamt verlief der Spieltag ruhig und entspannt. Erstaunlich war, dass die Berliner Polizei mit zwei Zügen bestehend aus vier Halbgruppen sowie einem Kamerateam und Einsatzleitung der 1. Einsatzhundertschaft der Bereitschaftspolizei und mindestens zwei sogenannten fankundigen Beamt*innen (FKB), also in etwa 35 Polizist*innen, im Einsatz waren.

Die Anreise der Fans verlief ohne besondere Vorkommnisse. Erst am Stadion Lichterfelde warteten sieben Mini-Busse, darunter vier sogenannte Halbgruppenkraftfahrzeuge der Bereitschaftspolizei, zwei Mini-Busse für die Einsatzleitung beziehungsweise für das mobile Kamerateam und ein Mini-Bus der Beamt*innen in Zivil. Die Order*innen am Einlass waren pingelig, aber freundlich. Zum Anpfiff überwachten alle vier eingesetzten Halbgruppen, also circa 30 Bereitschaftspolizist*innen, den Gästeblock. Allerdings verließen zwei Halbgruppen das Stadion bereits nach wenigen Minuten, sodass lediglich circa 15 Beamt*innen im Gästeblock blieben. Laut unseren Beobachtungen wurde zu keinem Zeitpunkt die mobile Kamera eingesetzt. Nach Abpfiff verließen die Fans den Gästeblock. Die Abreise verlief ebenfalls ohne besondere Vorkommnisse.

Mit acht sogenannten Dixies stellte Viktoria Berlin zwar relativ viele mobile Toiletten zur Verfügung. Diese genügen jedoch nicht, um eine gastfreundliche und hygienische sanitäre Versorgung zu gewährleisten. Die kulinarische Versorgung war ebenfalls in Ordnung, aber leider einseitig. Vegetarische Gerichte wurden nicht angeboten.

Bericht zum Spiel beim FC Oberlausitz, 12. April 2017

Am heutigen Mittwoch war der SV Babelsberg 03 in der Sparkassen-Arena Neugersdorf beim FC Oberlausitz zu Gast. Das Nachholspiel zum 20. Spieltag der Regionalligasaison 2016/2017 begann bereits um 17:30 Uhr, da der gastgebende Verein nicht über Flutlicht verfügt, und endete mit 0:1 aus Sicht von Nulldrei. Damit vergibt der SVB eine Chance, näher an die Spitze zu rücken. Insgesamt waren mindestens 35 Polizist*innen inklusive einem* Beamten* in Zivil sowie ein Polizeihund im Einsatz. Darunter waren mindestens zwei Streifenwagenbesatzungen der örtlichen Polizei und die Besatzungen von fünf Minibussen (sogenannten Halbgruppenkraftfahrzeugen) der sächsischen Bereitschaftspolizei aus Dresden. Sichtbar waren aber lediglich circa ein Dutzend Beamt*innen. Hinzu kamen mindestens fünf Mitarbeiter*innen des Ordnungsdienstes des gastgebenden Vereins.

Die mit Bus anreisenden Nulldrei-Fans wurden am Ortseingang durch einen Streifenwagen empfangen. Am Stadion wartete ein weiterer Streifenwagen sowie fünf Minibusse der sächsischen Bereitschaftspolizei. Am Einlass kontrollierten insgesamt 3 Ordner*innen, davon eine Frau*, die Gästefans sehr pingelig. Zusätzlich überprüften 8 Beamt*innen einer Halbgruppe die Nulldreier*innen und forderten diese auf, nicht auf die anderen zu warten und die Polizei nicht zu beobachten, sondern direkt in den Block zu gehen. Im Block selbst überwachten weitere 2 Ordner*innen und ein* Beamter* in Zivil die Gäste aus Babelsberg. Nach dem Spiel begleitete ein Minibus der Bereitschaftspolizei die abreisenden Fans.

Auch in Neugersdorf mussten sich die Gäste aus Babelsberg wenig gastfreundlich mit drei mobilen, sogenannten Dixie-Toiletten zufrieden geben. Die kulinarische Versorgung war in Ordnung und preislich erschwinglich, jedoch fehlte vegetarisches Essen. Ärgerlich und unnötig war außerdem, dass die Bereitschaftspolizei es offensichtlich nicht mag, wenn mündige Fußballfans und Bürger*innen ihr Recht wahrnehmen und die Arbeit der Beamt*innen beobachten. Da die Polizist*innen in Sachsen nicht gekennzeichnet sind, ist die Überwachung aber, um Schikanen, willkürliche Kontrollen und polizeiliche Maßnahmen sowie mögliche Rechtsbrüche dokumentieren zu können, zwingend nötig. Das heißt, wenn die sächsische Polizei möchte, dass mensch ihr vertraut, sollte sie sich an die Beobachtung ihrer Arbeit gewöhnen und ihre Beamt*innen transparent kennzeichnen.

Bericht zum Spiel gegen den Berliner AK, 7. April 2017

Am Freitagabend, am 7. April 2017 empfing der SV Babelsberg 03 im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion den Berliner Athletik Klub zum Flutlicht-Spiel am 27. Spieltag der Regionalligasaison 2016 / 2017. Die Partie begann um circa 19 Uhr unter Flutlicht und endete nach einer konzentrierten Leistung und dem entsprechenden Biss mit 1:0 für Nulldrei. Rund um den Spieltag haben wir einen vor allem auf der Karl-Liebknecht-Straße patrouillierenden Minibus (sogenanntes Halbgruppenfahrzeug) der Bereitschaftspolizei inklusive circa 6-8 Beamt*innen beobachtet. Dieses Fahrzeug parkte ab kurz nach der Öffnung der Eingänge direkt gegenüber des Einlasses zur Gegengrade. Die Beamt*innen beobachten von dort die Fans und suchten augenscheinlich nach Personen. Außerdem überwachte im Stadion mindestens eine Streifenwagen-Besatzung die SVB Fans. Das heißt insgesamt dürften mindestens 8 Polizist*innen im Einsatz gewesen sein. Unabhängig davon konnten wir keine polizeilichen Maßnahmen beobachten.

Erwähnt werden soll an dieser Stelle, dass wir mit Erschrecken über die Entlassung beziehungsweise die Nicht-Verlängerung des Vertrages eines* weiteren* Mitarbeiters* des Fanprojekt Babelsberg informiert wurden. Das heißt, dass kurz vor dem brisanten Spiel gegen den FC Energie Cottbus am 28. April 2017 und dem ersten Jahrestag der sogenannten „Schande von Luckenwalde“ (siehe hierzu das Dossier 28. Mai 2016 – Polizeigewalt in Luckenwalde) kompetente Personen fehlen. Damit fallen nicht nur wichtige Ansprechpartner*innen für die Fans, den Verein, die Polizei und auch für uns weg, sondern es entsteht in den schwierigen folgenden Wochen ein gefährliches Vakuum. Unserer Ansicht nach wird darüber hinaus vom verantwortlichen Träger – der Stiftung Sozialpädagogisches Institut Berlin (Stiftung SPI) – die erfolgreiche Arbeit des Fanprojekts als Ganzes gefährdet. Denn nur Kontinuität und das Engagement der Mitarbeiter*innen sind der Garant für den Erfolg des Fanprojekts, das gerade 15 Jahre geworden ist.

Da uns diese Entscheidung nicht nur als Nulldrei-Fans sondern auch als Unterstützer*innen repressionsbetroffener Nulldreier*innen unmittelbar betrifft und wir auf die Zusammenarbeit mit dem Fanprojekt angewiesen sind, fordern wir die Stiftung SPI im Allgemeinen und die Verantwortlichen für die Arbeit des Fanprojekts in Babelsberg im Besonderen auf, ihre Entscheidung zur Nicht-Verlängerung der Verträge ausführlich zu erläutern und im Sinne der Fanarbeit zu überdenken.

Bericht zum Spiel beim FC Schönberg 95, 2. April 2017

Am heutigen 2. April 2017 war der SV Babelsberg 03 am 26. Spieltag der Regionalligasaison 2016 / 2017 zu Gast im Palmberg Stadion beim FC Schönberg 95. Die Partie begann um 13:30 Uhr, wobei zu diesem Zeitpunkt leider noch viele der angereisten Nulldrei-Fans nicht im Gästeblock waren. Nach 94 Minuten gewann der SVB mit 1:0 und sicherte so Platz 5 in der aktuellen Tabelle. Am Spieltag haben wir sechs Fahrzeuge der Polizei beziehungsweise mindestens 20 Beamt*innen der Bereitschaftspolizei und circa 4 Beamt*innen der örtlichen Polizei gezählt. Diese verteilten sich auf zwei Streifenwagen, ein Einsatzleitungsfahrzeug sowie mindestens drei Minibusse (sogenannte Halbgruppenfahrzeuge) der Bereitschaftspolizei wahrscheinlich der 1. Einsatzhundertschaft aus Schwerin.

Die Anreise verlief für die Nulldrei-Fans entspannt und ohne Überwachung durch die Polizei. Erst am Gästeblock warteten sowohl Beamt*innen als auch sechs Mitarbeiter*innen des Ordnungsdienstes des gastgebenden Vereins. Letztere kontrollierten die angereisten Nulldrei-Fans sehr pingelig. Außerdem sollten diese für jede Fahne beziehungsweise Fahnenstange, die länger als 1 Meter war, Personalien abgeben. Dies konnte allerdings nach Rücksprache mit der Polizei verhindert werden. Trotzdem standen zum Anpfiff 1/3 der Fans noch vor den Toren und verpassten so den Spielanfang. Während des Spiels haben wir keine sichtbare Überwachung festgestellt. Auch nach dem Spiel verblieben lediglich zwei Halbgruppen der Bereitschaftspolizei in der Nähe und beobachteten die Nulldrei-Fans, die später allerdings ohne Begleitung den Heimweg antreten konnten.

Erwähnenswert ist, dass zwar lediglich mobile Toiletten für die Gäste zur Verfügung gestellt wurden, aber mit sechs dieser sogenannten Dixie-Klos, durchaus eine höhere Zahl vorhanden war als andernorts in dieser Saison. Ärgerlich war aber, dass die kulinarische Versorgung mit lediglich angebotenen Bockwürsten sehr eingeschränkt war.

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