Bericht zum Spiel gegen Luckenwalde, 26. Februar 2016

Der SV Babelsberg begrüßte am 22. Spieltag der Regionalligasaison 2015 / 2016, am gestrigen 26. Februar 2016, das Team und die Fans vom FSV 63 Luckenwalde. Die Partie begann um 19 Uhr und endete mit 6:1 aus Sicht von Nulldrei. Wir haben bis auf eine kleine Irritation in Zusammenhang mit einer Person im Ordnungsdienst, die offenbar als Pogida-Demonstrant*in erkannt wurde, keine besonderen Vorkommnisse beobachtet.

Erfreulicherweise waren an diesem Spieltag lediglich vier Bereitschaftspolizist*innen im Einsatz. Drei Beamt*innen hielten sich während des Spiels auf der Tribüne auf. Wir gehen davon aus, dass die vierte Person im Überwachungsraum die stationäre Video-Überwachung beaufsichtigte. Bis zum Spielende hielten sich die Polizist*innen im Hintergrund. Erst nach Abpfiff waren sie sichtbar. Die Beamt*innen warteten unnötigerweise in ihrem Bus direkt am Ausgang der Nordkurve und überwachten, wie die Nulldrei-Fans nach einem wunderbaren 6:1-Sieg das Stadion verließen, fuhren aber nach kurzer Zeit davon.

Es gablediglich eine erwähnenswerte Situation, die aber unkompliziert und schnell vom Verein selbst geregelt wurde. Hierbei kam es zu Irritationen, weil im Ordnungsdienst am Einlass zur Nordkurve im Ordnungsdienst eine Person erkannt wurde, die an den sogenannten Abendspaziergängen von „Potsdam gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pogida) teilgenommen hat. Angesichts der klaren antirassistischen Haltung des Vereins und seines Engagements gegen Pogida ist es völlig unverständlich, dass diese Menschen überhaupt in Erwägung ziehen Nulldrei zu unterstützen. Wir hoffen, dass diese Person am Spieltag nicht in einem anderem Sektor eingesetzt wurde und (auch) in Zukunft auf eine Beschäftigung verzichtet wird.