Projektbezogene statt befristete Stellen im Fanprojekt

Die Diskussion um die Entlassung beziehungsweise nicht Verlängerung des Vertrages von Bastian Babelsberg für das Fanprojekt Babelsberg läuft noch und die Verantwortlichen in der Stiftung SPI beweisen erneut, dass sie keinerlei Gespür für Fanarbeit im Allgemeinen und kein Interesse am Erfolg des Fanprojekts im Besonderen haben. Die Herren Zabarowski und von Essen haben offensichtlich nichts dazu gelernt. Statt Kontinuität und Sicherheit für die Fanarbeit setzen sie weiterhin auf prekäre Arbeitsverträge. Statt projektbezogen auszuschreiben, veröffentlichten sie in den vergangenen Tagen erneut eine für ein Jahr befristete Stelle für das Fanprojekt.

Wir fragen uns, was noch alles passieren muß, bis die Verantwortlichen in der Stiftung SPI endlich schnöde unternehmerische Interessen Beiseite schieben und endlich eine erfolgreiche Fanarbeit ins Zentrum ihrer Personalentscheidungen stellen. Ein Weg hierzu wäre, nicht vorschnell und unvernünftig zu handeln, sondern sich mit ihren unmittelbaren Partnern SV Babelsberg 03 und der Stadt Potsdam abzusprechen. In diesem Zusammenhang haben wir einen Vorschlag an die Stiftung SPI:

Aus unserer Sicht die vernünftigste und beste Lösung, aus dem selbstgeschaffenen Dilemma zu kommen, ist, die sofortige Wiedereinstellung von Bastian mit einem projektbezogenen Vertrag. Alles andere wäre Quark.

Die Stellenausschreibung ist übrigens hier zu finden. Eine sehr gute Stellungnahme zur Verfahrensweise des SPI mit Bastian Schlinck vom SVB ist hier zu finden. Und wer sich umfassend über den gesamten Vorgang, die Argumente der verschiedenen Partner und Parteien informieren möchte, sollte den Artikel auf der Seite des neuen deutschland lesen.