Es reicht! Lischewski raus!

Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) im Allgemeinen und das Prasidiumsmitglied Jürgen Lischewski im Besonderen haben erneut bewiesen, dass ihnen engagierte Vereine wie der SV Babelsberg 03, aktive Fans wie jene in der Nordkurve Babelsberg und selbst die eigenen Regularien der Sportgerichtsbarkeit scheiß egal sind. Schlimmer noch, offenbar hat sich der NOFV vorgenommen, den SVB empfindlich zu schädigen. Letztes Beispiel ist das Ahnden der Tatsachenbehauptung „Nazischweine raus“ den Cottbusser Gästeanhang beim Spiel im Karl-Liebknecht-Stadion betreffend und das gleichzeitige Ignorieren volksverhetzender, diskriminierender und menschenfeindlicher Äußerungen eben dieser Gäste.

Die Weigerung, eigene Fehler einzugestehen und ein fatales Zeichen in Richtung Neonazis in der Blöcken zu senden, ist erschreckend. Spätestens jetzt sollte all denjenigen klar sein, die sich so heftig über Pyrotechnik und der damit einhergehenden Spielunterbrechung echauffiert haben, dass es NICHT die aktiven Fans aus der Nordkurve sind, die Nulldrei beschädigen und vermeintlich an den Rand der Existenz stoßen, sondern der undemokratische, das Recht beugende, willkürlich handelnde und bürokratisch verbockte NOFV im Allgemeinen und Jürgen Lischewski im Besonderen. Damit gefährden die Sportfunktionär*innen – bewusst oder unbewusst ist eigentlich egal – das zivilgesellschaftliche Engagement und eine klare Positionierung der Vereine gegen Diskriminierung. Außerdem bekämpfen sie eine aktive, enthusiastische und euphorische Fankultur.

Für einen verantwortungsbewussten und gerechten NOFV!
Mehr Unterstützung für engagierte Vereine!
Klare Kante gegen Diskriminierung!

Mehr Infos zum aktuellen Fall gibt es bei den Potsdamer Neuesten Nachrichten.